Archiv für den Autor: Doro Burke

Dicke Orangenkekse – fat orange cookies

Halbmond-Kekse mit Orangenaroma- und Glasur – von einem alten Kalenderblatt das ich mal irgendwann aufgehoben habe. Die Orangen waren schon etwas schrumpelig daher gerade recht zum backen. Man kann sie auch ohne die Orangenglasur machen, mit sind sie jedoch raffinierter und hübscher.

ca. 30 Kekse

150 g    Butter, weich
60 g    hellbrauner Zucker
2    Eier, Raumtempereatur
Schale von 1-2    Orangen
300 g    Mehl
80 g    Mondamin
je 1 TL     Zimt und gemahlener Kardamom
1    Messerspitze Muskatnuss, gemahlen
1 Prise    Salz
1 TL     Backpulver
125 g    gemahlene Mandeln
2-3 EL    Orangensaft von der Orange oben, ausgepresst

Glasur:
100 g    Puderzucker
2-3 EL    Orangensaft (s.o.)

Butter, Zucker, Eier und Orangenschale in einem Mixer schaumig rühren. In einer separaten Schüssel die trockenen Zutaten und Gewürze gut miteinander vermischen und unter die Buttermischung kneten. Mit etwas Orangensaft weich kneten und zu einer flachen Scheibe formen. In Folie gewickelt für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Backofen auf 200°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Für die Glasur den Puderzucker mit dem Orangensaft vermischen und bereit stellen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einem Backpapier etwa 1 cm dick auswellen. Mit einem Glas (ca 4cm Durchmesser) ein einer Reihe Monde ausstechen. Auf das bereit gestellte Blech legen und für etwa 25 Minuten im Ofen backen. Auf ein Gitter zum auskühlen legen und mit der Glasur bestreichen. Komplett abkühlen lassen.

Artischocken Grünkernotto – artichoke freekeh risotto

Grünkern ist gedarrter Dinkel und eine Süddeutsche Erfindung, er wird manchmal auch “badischer Reis” genannt. Er wurde früher als Notmassnahme (bei Sturmschäden wie z.B. Hagel) zu früh geerntet und dann gedarrt – also schonend getrocknet – bevor er weiterverwendet wurde.
Zu Hippie- und Ökozeiten der 70er und 80er wurden dann Grünkernbratlinge daraus  – heute ist er wieder im Aufschwung und das meiner Meinung nach völlig zurecht. Der nussige Geschmack ist toll und die vielseitige Verwendung als Reisersatz wie hier oder hier, für Suppen, oder als Bratlinge lädt zum probieren ein.
Zu den entzückenden Artischocken hab ich ja schon früher was gesagt, da sag ich heute mal nix dazu. Nur soviel: deren Gartechnik wurde inspiriert von smittenkitchen.

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Orzowintersalat mit Beete – orzo and beet winter salad

EIn sattmachender Wintersalat musste her.
Im Kühlschrank fanden sich: pinkfarbige Ringelbeete, Chicoree, Kresse und Feta. Da musste doch was draus zu machen sein. Die Orzo-Pasta (auch Kritharaki genannt) in meiner Pastaschublade entdeckt, schnell gegart und alles zusammen mit einem Dressing zu einem köstlichen Salat vermischt. Den muss ich mir merken.

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Marzipan-Kokos Muffins – marzipan coconut muffins

Muffins mit Kokosmilch und Marzipan, das klang lecker und musste probiert werden. Ich habe das Originalrezept abgewandelt und statt Kokosflocken die ich nicht so mag gemahlene Mandeln verwendet – es hat super funktioniert. Falls jemand gerne noch eine andere Variante probieren mag kann statt Butter auch Kokosfett nehmen, das probiere ich nächstes mal aus.

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Pizza bianca mit cime di rapa – pizza with rapini

Die Idee kam von smittenkitchen allerdings wurde dort Broccoli verwendet – auch schön.
Ich hatte aber leckeren Cime di rapa (Stängelkohl) eingekauft bei meinem italienischen Supermarkt um die Ecke.
Pizza bianca ist eine Pizza ohne Tomatensosse – dafür mit einer hellen Bechamelsosse plus Käse als Unterlage. Passt super zum Cime di rapa. Weiterlesen