März – (rote) Beete

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Die Rote Beete eignet sich wunderbar als Lagergemüse und ist daher in den Monaten die wenig bis kein Freilandgemüse in unseren breiten bieten eine schöne Alternative.
Rote Beete, auch rote Rübe oder Rahne genannt ist in der Amaranthfamilie (Amaranthaceae). Schon die Römer haben sie im Mittelmeerraum kultiviert. Durch immer neue Züchtungen wurde die heute meistens rote Farbe gezüchtet, inzwischen sind auch andere Beetefraben wieder nahezu chic. Als Lagerware ist mir aber bisher nur die rote Sorte begegnet.
Rote Beete ist von Juni bis November als Freilandware erhältlich, meistens noch mit den schönen grünen Blättern daran auf dem Markt zu kaufen. Diese Blätter soltten sie übrigens unbedingt verwenden sie schmecken ähnlich wie Mangoldblätter, mit denen die Beete auch verwandt ist.

Die Lagerung von roter Beete (dann ohne Blätter) findet an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort statt, sie eignet sich hervorragend zur Lagerung.

Die rote Farbe wurde früher gerne auch zum Färben eigesetzt und liegt an der hohen Konzentration von Betanin. Betanin wird als  Naturfarbstoff für Lebensmittel (E162) verwendet, der Farbstoff ist aber nicht hitzebeständig.
Alle Teile der roten Beete sind reich an Folsäure, Vitamin B, Kalium und Eisen und daher sehr gesund. Ihnen wird eine blutreinigende  und entsäuernde Wirkung nachgesagt.
Beete (in allen Farben) kann sowohl roh gegessen werden als auch gekocht oder – meine Lieblingzubereitung: im Ofen gegart werden. Sie eignet sich für Suppen, Salate, Risotti oder auch als Chips oder sogar Dip wie bei Ottolenghi. Auch als Saft ist sie beliebt, den erdigen Geschmack des rohen Safts mögen aber nicht alle.

Hier ein paar Rezeptideen:
Rote Beete & Orangensalat
Beete-Chips
Winter-Panzanella (Brotsalat)
Rucola-Beetesalat mit Blauschimmelkäsedressing
Sommer Beetesalat

 

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