Im Januar ist oft eine Suppe das beste um die Lebensgeister wieder zu wecken. Ich habe fast immer selbst gemachte Brühe (Gemüse- oder Hühnerbrühe) im Gefrierfach. Damit lässt sich schnell eine Supersuppe zaubern – und alle sind glücklich. Farro kommt aus Italien und ist mit dem Dinkel verwandt. Man kann stattdessen auch polierte Gerstenkörner oder Dinkel verwenden. Ich verwende beim Brokkoli übrigens auch immer den Stängel, der gut geschält wunderbar zart und geschmackvoll ist.
4 Portionen, vegan
1 Dose Cannelinibohnen, abgeschüttet und abgetropft
100 g Farro oder Perlgerste
1,5 Liter selbst gemachte Gemüsebrühe, oder aus Fertigbrühe hergestellte
1 grosser Strunk Brokkoli, in kleinere Stücke zerteilt
3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
1 Prise Chiliflocken
1 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer nach Geschmack
optional: 5 Zweige Petersilie, gehackt, etwas Pecorino zum drüber reiben (dann aber nicht mehr vegan)

Die Brühe in einem Suppentopf zum kochen bringen, den Farro darin etwa 30 Minuten garen. Man sollte testen ob er noch ganz leicht Biss hat, sonst eben etwas länger garen.

Während dessen die Brokkolistücke in einem Topf mit Salzwasser bedecken und garen bis sie weich aber nicht matschig sind. Abschütten und das Wasser dabei auffangen. Im selben Topf das Olivenöl erhitzen und die Knoblauchscheiben darin golden anrösten am Schluss die Chiliflocken kurz dazu. Die Brokkolistücke zugeben, auch etwas vom Kochwasser und die abgetropften Bohnen zum heiss werden. Anschliessend mit dem gekochten Farro mitsamt seiner Brühe vermischen bis eine dicke Suppe entsteht. Abschmecken und wenn gewünscht mit Petersilie und/oder Pecorino bestreut servieren.

