misoramen

Japanische Misosuppe, scharf – spicy miso ramen

Als ich in San Francisco wohnte bin ich regelmässig in einem Japanischen Restaurant essen gegangen das sich auf Ramen spezialisiert hatte. Die Nudeln für die Suppen wurden dort täglich frisch hergestellt. Die Suppe damals war ein Gedicht, an windigen Regentagen (die sich nicht allzu oft einstellten) gab es nichts besseres als einen heissen Teller japanische Suppe.
Einer meiner Lieblingsfilme handelt übrigens auch von japanischer Suppe: Tampopo
Bitte unbedingt anschauen, und danach (oder davor) diese Suppe essen.

Dieses Rezept von lady&pups kommt meiner Vorstellung einer echten Ramen-suppe am nächsten. Es lässt sich nicht vermeiden dass ein bischen Arbeit involviert ist, diese lohnt sich aber unbedingt. Und letztlich ist es dann doch ganz einfach und alles lässt sich wunderbar vorbereiten.

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lemon coconut tea cake

Zitronen-Kokos Teekuchen – lemon coconut tea cake

Sehr einfach zu machen aber geschmacklich alles andere als schlicht.
Die Zitronenschale wird im Teig verwendet, der Saft der Zitrone wird als eingekochter Sirup darüber gegossen. Die zweite Geschmackskomponente Kokos wird durch Kokosöl (das entgegen seiner Bezeichnung fest ist – also eher Kokosfett) dem Teig zugegeben. Obendrauf kommen zusätzlich noch grosse Kokosflocken. Eine sehr aparte Kombination und zum Tee am Nachmittag der passende Begleiter.
Die Idee kommt mit meinen Abwandlungen von Alison Roman (aus dem Buch Lemons).

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graupengruenkohlsuppe

Graupensuppe mit Steinpilzen und Grünkohl – Barley Soup With Mushrooms and Kale

Die nächste Suppe im neuen Jahr (die erste gab’s hier), ist eine schöne wärmende Wintersuppe, die sich sogar noch gut wieder aufwärmen lässt. Die Inspiration kommt von Martha Rose Shulman, ich habe an Ihrem Suppen-Rezept aus der NYTimes aber einiges geändert.
Bei mir ist es Lauch statt Zwiebel geworden, und ein paar getrocknete Bohnen aus der Toskana durften auch mit rein. Es ist fast eine Mischung aus Ribollita und Graupensuppe geworden, dabei aber mit eindeutigen italienischen Anklängen. Irgendwie ist da auch diese Suppe von Emiko mit drin.
Ach und übrigens, die Suppe hat das Potential einige der Vorräte die schon lange im Vorratsschrank ihr vergessenes Dasein fristen  (z.B. diese wunderhübschen Bohnen aus der Toskana) endlich mal aufzubrauchen – um Platz für neues zu schaffen.
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spinachrisotto

Spinat-Kräuter-Risotto – spinach and herb risotto

Ein einfaches aber sehr lecker cremiges Risotto aus meinem alten Lieblingkochbuch “Verdura“. Nach den Weihnachtstagen etwas leichteres Essen, das trotzdem nichts zu wünschen übrig lässt.
Ich habe mit trockenem Vermut abgelöscht, weil ich gerade keinen Weisswein zur Hand hatte, dieser passt sehr gut dazu. Eine Gemüsebrühe ist bei mir immer im Gefrierfach vorrätig (idealerweise 😉 ) falls keine zur Hand ist geht auch jede andere Art Brühe die Sie im Haus haben.

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cardoonsoup

Cardy-Steinpilzsuppe – cardoon soup

Guter Vorsatz für das neue Jahr: mehr Suppen essen!
Und als erstes gleich mal bei meinem Italienischen Supermarkt um die Ecke “Cardi” für Suppe gekauft. Bei uns gibt es die eigentlich gar nicht – zumindest findet man sie sehr selten. Die Italiener, aber auch die Engländer essen sie sehr gerne.
Ich werde nächstens probieren selbst welche anzupflanzen, mal schauen ob es klappt. Die Pflanzen sind sehr dekorativ mit grossen silber-grauen samtigen Blättern ähnlich den Artischocken.
Der leicht bittere Geschmack, ist wie bei den verwandten Artischocken angenehm und nicht zu stark. Das Rezept stammt aus meinem Buch “Bitter” welches mir schon manche überraschende Zutat näher gebracht hat. Weiterlesen