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Spaghetti mit Bottarga – spaghetti with bottarga

Ein Stück Bottarga, aus Italien mitgebracht hat mich zu diesem Pastagericht inspiriert.
Bottarga ist Fischrogen (also Kaviar) von der Meeräsche oder auch vom Thunfisch. Nach dem Fang wird der Rogen entnommen, getrocknet und dabei gepresst um sämtliche Feuchtigkeit zu entfernen und den Fischrogen haltbar zu machen.
An der Toskanischen Küste gab es in vielen Lokalen Spaghetti alla Bottarga zu essen. Das fand ich sehr lecker und ungewöhlich. Ich habe dann einen kleinen Fischladen aufgetan der mir ein Stück (selbst getrockneten, wie er mir stolz versicherte) Bottarga verkaufte.
Bottarga wird entweder über das Gericht gerieben, fast wie Parmesan, oder in sehr dünne Scheiben geschnitten und als Vorspeise serviert. Wer Gelegenheit hat welchen zu probieren sollte das unbedingt mal tun.
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chicken paprikás with galuská (csirke paprikás)

This recipe is based on my mother in laws recipe for the classic hungarian dish.
Whenever I think of her I want to make this dish.  It was always a favourite of everyone in her family. It must not have been easy to keep seven people well fed and happy.
Thank you Anne!

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I adjusted some things a little to bring it up to date, for instance substituted butter for margarine.
I also increased the amount of paprika (substantially!) to make it authentic Hungarian.
On the side you should serve galuska, which are hungarian dumplings in my case made with choux pastry. They go particularly well with chicken paprikás with its rich sauce and make the dish complete.
My dumpling version is an approximation of Anne’s original dumplings, nobody really remembers exactly how she made them. However these taste really good and are worth giving a try.

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Kichererbsensuppe mit Spinat – chickpea soup with spinach

Dass Yotam Ottoleghi (bei uns auch kurz: Otto genannt) wirklich ungewöhnliche, dabei sehr leckere und obendrein noch originelle Rezepte kocht wurde hier schon häufiger ausprobiert ( z.B. Fattoush, marinierter Mozarella, Kofta, Spinatsalat mit Datteln, Karottensalat…)
Mehr dazu auch hier.
Diesmal kam die Inspiration aus seinem Buch “Jerusalem”, allerdings mit einigen Veränderungen. Das hatte erst mal damit zu tun dass ich z.B. keine Brunnenkresse im Haus hatte wie im Rezept vorgesehen. Dafür aber eine handvoll sehr schöne Asia-Pflücksalate die gut passten, in meinem Rezepttitel schrieb ich dann Spinat (der ist einfacher zu bekommen). Das Grünzeug kann natürlich gerne beliebig abgewandelt werden, je nachdem was da ist.
Auch in der Zubereitung bin ich etwas abgewichen, ich bin mir sicher, dass das Originalrezept sehr gut ist – meins war jedenfalls auch lecker.

Ein Beitrag zum  tierfreitag  Nummer 22, mehr Info dazu hier.

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risotto with gorgonzola & pears – Risotto mit Gorgonzola und Birnen

The contrast between salty gorgonzola and sweet pears makes for a mouthwatering combination. Crunchy bits of walnut go well with the creamy risotto. It is simple yet elegant and can be prepared in just half an hour (if you have broth on hand). It’s great for a weeknight dinner and fancy enough for guests.
Originally this recipe came from an old “Brigitte” (a german womens magazine) that was published in 1994 (!). I have made it many times over the years and tweaked it to my liking.
Serve with a light white wine from the Kaiserstuhl.

Warum ist dieser Beitrag auf Englisch?  Und hier die Umrechnungshilfen

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Birnen Gsälz – pear jam swabian way

Gsälz ist eine Marmelade auf schwäbische Art. Womöglich etwas flüssiger als diese, sonst allerdings für Nichtschwaben nicht zu unterscheiden.
Wurde früher vom Oma auf einer Scheibe vom meist selbst gebackenen Brot serviert und war für Kinder eine himmlische Zwischenmalzeit. Einmachen ist jetzt wieder in Mode gekommen, der Garten (oder Markt ) bietet ja zu bestimmten Jahreszeiten seine im Überfluss vorhandenen Früchte und Gemüse geradezu fürs Einmachen an.
Heute habe ich auf dem Markt sehr schöne reife Birnen geschenkt bekommen (danke Valentin!) Diese habe ich zu Birnen-Gsälz verarbeitet und hatte sogar noch genug für einen Sonntagskuchen übrig.

Ein Beitrag zum  tierfreitag  Nummer 21, mehr Info dazu hier.

Einmachtipps:
Nur saubere und unverletzte Früchte verwenden und die Gläser und Deckel gut und heiss ausspülen oder sogar auskochen, damit die Haltbarkeit der Marmelade sichergestellt ist. Auch die Schöpfkelle und der Einfülltrichter müssen steril sein, ich koche die immer zusammen mit den Deckeln der Gläser ab.

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