Pasta mit Schwarzkohl, Bohnen und Speck – pasta with kale, beans and bacon

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Hier wird eine geniale Technik angewandt, die dazu führt dass nur ein Topf zum kochen benötigt wird. Der toskanische Schwarzkohl ist bei uns nicht immer einfach zu finden. Meiner stammt vom Markt und wurde vom Bauern dieses Jahr testweise zum ersten Mal angebaut, das Klima wie in der Toskana haben wir ja hier bald. Ich habe mich gleich ganz entzückt gezeigt in der Hoffnung, dass er ihn ab jetzt immer anbaut. Ansonsten geht auch Grünkohl…

4 Portionen

200 g Pasta, eher kleine Sorte, z.B. Orechiette oder ähnliches, was da ist
1 Liter Brühe nach Wahl, gerne auch selbst gemacht
4 Streifen Bacon oder anderen Speck aus unzweifelhafter Herkunft, sonst weglassen
3 Knoblauchzehen in dünne Scheiben geschnitten
1 gute Prise Chiliflocken
8-10 Blätter Schwarzkohl, in 2 cm breite Streifen geschnitten
1 Dose weisse Bohnen
oder selbst gekochte Canellinibohnen aus dem Vorratsschrank 😉
Salz und Pfeffer nach Geschmack
ca. 50 g frisch geriebener Parmesan zum servieren

Die Nudeln in einer kleinen Schüssel mit Wasser bedecken und weich werden lassen, ab und zu umrühren. Den Speck in 1 cm breite Streifen schneiden und in einer Kasserole mit 2 Esslöffeln Wasser bei kleiner Hitze etwa 15 Minuten knusprig braten. Das Wasser sorgt dafür dass der Speck weniger spritzt. Heraus nehmen und beiseite stellen.
Im Fett vom Speck zuerst die Knoblauchscheiben, dann die Chiliflocken kurz anbraten. Den Schwarzkohl dazu geben und mit der Hälfte der Brühe aufgiessen. Bei kleiner Hitze 20 Minuten andünsten, dann die Bohnen und wieder etwas Brühe dazu geben. Alles unterrühren, es darf ruhig etwas suppig aussehen. Weitere 20 Minuten garen bis der Kohl gar ist.

Die Pasta abschütten und mit der restlichen Brühe zum Gemüse geben, noch kurz mitgaren bis die Pasta al dente ist. Mit Salz (vorsicht der Speck ist auch salzig) und Pfeffer abschmecken.
Mit knusprigem Speck und Parmesan bestreut in Suppentellern servieren.

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