Archiv für den Autor: Doro Burke

Schnitzbrot, schwäbisch – fruitbread, swabian

Seit vielen Jahren habe ich mir vorgenommen endlich mal an Weihnachten Schnitzbrot zu backen. Das ist eine schwäbische Spezialität die ich schon als Kind sehr gerne mochte. Das dunkelfarbige “Brot” wird aus Unmengen von Früchten und Nüssen hergestellt und dick mit Butter bestrichen gegessen. Es passt zum Frühstück, als Snack zwischendurch oder zum Adventskaffee. Man kann die fertigen Laibe bis zu 2 Monate lagern (kühl und in Folie eingewickelt) und als Geschenk macht sich ein Schnitzbrot auch hervorragend. Das Rezept ist aus verschiedenen Quellen zusammengetragen, das Beste vereint sozusagen.
Was nicht verschwiegen wird: dieses Rezept ist etwas aufwendiger. Es fällt unter mein neues Motto (das ich ab und zu beherzige): “Rezepte kochen, die absurd aufwendig sind”, aus dem Buch: Fünfzig Dinge, die erst ab fünfzig richtig Spaß machen“.

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Blätterteig Sonnenkuchen – tarte soleil

Um diese Jahreszeit gibt es häufiger die Gelegenheit zu einer Einladung etwas mitzubringen. Zum Beispiel etwas zur Vorspeise das sich alle Gäste teilen oder als Teil eines Büffets. Dazu eignet sich diese “tarte soleil” wunderbar. SIe ist auch nicht so schwierig umzusetzen wie sie aussieht, im Gegenteil sie ist einfach und macht trotzdem was her.
Die Inspiration kommt von smittenkitchen.

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Hühnersuppe mit Zitrone und Fenchel – chicken soup with lemon and fennel

Auf besonderen Wunsch (hallo Pauline 😉 ) gibt es eine vegetarische Variante dieses Rezepts.
An sich ist dies eine Hühnersuppe, die (manchmal auch jewish penicillin genannt), dafür sorgt in der kommenden Winterzeit möglichst wenig Infekte zu bekommen.
Da sich aber heutzutage immer auch vegetarische Varianten anbieten schreibe ich hier quasi 2 Rezepte, eins mit und eins ohne Huhn. Beide sind gut und heisse Suppe ist auf jeden Fall gut gegen rumschwirrende Viren.

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Pasta mit Gorgonzola, Radicchio und Walnüssen – pasta with gorgonzola, radicchio and walnuts

Eine einfache Pasta mit herbstlichen Zutaten. Der Radichio kann ein “Treviso” sein, das ist die längliche ovale Sorte. Ein runder Kopf welcher bei uns einfacher zu bekommen ist geht natürlich auch. Die Walnüsse am besten frisch selbst knacken, die die man in der Packung kauft sind oft schon älter und schmecken nicht mehr so frisch, diese extra Arbeit lohnt sich.
Inspiration von Food 52 mit meinen Änderungen.

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Risotto mit frischen Steinpilzen – risotto with fresh porcini

Aus aktuellem Anlass (Steinpilze gefunden 😉 ) jetzt mal ein Klassiker der besonderen Art. Steinpilze kann man selbst suchen oder auch kaufen. Manchmal gibt es sie auf dem Markt, manchmal sogar in gut sortierten Supermärkten. Oder man weiss wie es geht und sucht sie selbst. Beim Pilzesuchen bitte immer(!) jemanden Sachverständigen dabei haben, es kann zu gefährlichen Vergiftungen kommen.
Der Superpilzgeschmack am Reis kommt von ein paar Stücken getrocknetem Steinpilz der in der Brühe mitköchelt.
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