Kategorie: vegetarisch

Linsensalat vegan – lentil salad with dijon dressing

Linsensalate kann man nie genug im Repertoire haben. Dieser stammt aus dem neuen Kochbuch von Katharina Seiser: „Immer schon vegan“ welches ich mir sofort nach dem Erscheinen gekauft habe.
Die grossartige Idee dahinter nämlich nach Saison geordnet (so liebe ich das) vegane Gerichte aus aller Welt zusammenzustellen kam Katharina während eines einmonatigen veganen Selbstversuchs. Und jetzt ist es da, das Buch mit veganen Rezepten die ohne Anstrengung einfach so vegan sind (und es immer schon waren!).

Ich habe ein paar Kleinigkeiten abgewandelt, ich hatte Zuckerhutsalat im Haus und dachte seine Bitterkeit könnte den Chicoree vom Originalrezept gut ersetzten. Der Koriander war mein Ersatz für Estragon, der war nämlich nicht aufzutreiben. Der Apfel war weniger knackig als erwünscht, ist um diese Jahreszeit halt schwer, schmeckte geschält aber trotzdem super. Walnussöl war keines mehr da – dann eben Sonnenblumenöl. Wer mag kann gerne die Originalzutaten nehmen, ich bin mir sicher es schmeckt mindestens genauso gut.

Zu guter Letzt:
Dies ist natürlich ein Beitrag zum  tierfreitag  Nummer 25, mehr Info dazu hier.

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Winter-Panzanella (Brotsalat) – winter season panzanella

Auch im WInter kann man leckeren Brotsalat machen. Nicht nur im Sommer…
Wenn ich gutes Brot übrig habe (das droht zu hart zu werden) fällt mir immer Brotsalat ein. Fast zu jeder Jahreszeit kann man mit den unterschiedlichsten Gemüsesorten eine Varinate dieses tollen Salats machen – vielleicht wird daraus eine Serie.
Das Dressing muss immer etwas ausgiebiger sein damit genügend Flüssigkeit für das trockene Brot vorhanden ist. Die Rote Beete können auch schon fertig gegart gekauft werden, dann geht der Salat viel schneller. Ich kaufe sie allerdings am liebsten roh und backe sie dann im Ofen, da ihr Aroma so noch besser zur Geltung kommt, sie karamellisieren dann …mmh!
Die Anregung dazu kam von food 52 dort gab es etwas Ähnliches.

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Bagels

Es ist nicht das erste Mal dass ich Bagels gemacht habe (und ganz sicher nicht das letzte Mal…) aber die Bagels nach diesem Rezept sind erstmalig und definitiv so wie ich mir Bagels vorstelle. Genau so und nicht anders müssen sie sein!
Und da ich hierzulande nie in die Verlegenheit kommen werde sie bei einem Bäcker um die Ecke kaufen zu können, muss ich sie eben von Zeit zu Zeit selbst machen. Und ja: der Aufwand lohnt sich und ist gar nicht so gross wie ich angenommen hatte.
Das Rezept wurde von Deb bei smittenkitchen getestet, es stammt ursprünglich aus einem Buch von Peter Reinhart.

Ich habe (optional) noch etwas reines Gluten zum Mehl hinzugefügt, eine Zutat die im Reformhaus verkauft wird und die Bagels besonders schön zäh (so müssen sie sein) und mit viel Volumen macht. Das Originalrezept verwendet „high gluten flour“ das es so hier nicht zu kaufen gibt, daher der Behelf. Wer es kauft sollte auch gleich das Gerstenmalz mitnehmen das es dort gibt.

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Sizilianische Blumenkohl-Pasta – Pasta al Cavolfiore

Blumenkohl eignet sich (das ist jetzt vielleicht überraschend) sehr gut um, zusammen mit einer Tomatensosse, dicke Nudeln zu umhüllen. Buccatini zum Beispiel (in Deutschland lustigerweise auch Makkaroni genannt) oder fette Pici. Der Blumenkohl wird mit Zwiebeln, Tomaten, Rosinen und Pinienkernen zu einem groben Püree eingedickt, ein wärmendes, kupferrotes Wintergericht.
Das Rezept stammt aus meinem (24 Jahre alten!) Lieblingskochbuch Verdura. Es ist immer noch fantastisch.

Ein Beitrag zum  tierfreitag  Nummer 24, mehr Info dazu hier.

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Marmorierte Kürbis-Ingwerkeks Pie – marbled pumkin pie

Frei nach dem Rezept: „marbled pumpkin gingersnap tart“ aus dem Buch „The smitten kitchen cookbook“ von Deb Perelman.
Nun ist ja smitten kitchen eines meiner Lieblingsblogs immer für eine Inspiration gut, daher habe ich auch letztes Jahr das Kochbuch geschenkt bekommen.
Eine Pumpkinpie ist sowas von klassisch amerikanisch herbstlich und thanksgivingtauglich, ich musste das Rezept unbedingt probieren. Schon das Bild im Buch sieht so entzückend aus, dass man sofort ein Stück pie (sie nennt es Tart, aber pumpkin ist für mich immer irgendwie pie) haben will.
Der Boden wird, wie in Amerika gerne, aus Kekskrümeln plus Butter gemacht, das funktioniert wunderbar und macht Teig zubereiten schön einfach. Die Füllung besteht zur Hälfte aus Kürbis und zur anderen aus einem anderen Cake-Klassiker: Cream Cheese. Die im Original-Rezept vorgesehene Sahne habe ich bei der Kürbismasse weggelassen, die kann sich hinterher geschlagen oben drauf setzten wer mag.
Als Dessert wunderbar geeignet.
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