Schlagwort: Sommer

Radiatore con Cime di Rapa (auf deutsch auch Stängelkohl genannt)

Wer diese italienische Gemüsesorte findet sollte sie unbedingt ausprobieren, ich finde zu Pasta passt sie einfach perfekt. Bei mir gibt es sie beim italienischen Supermarkt um die Ecke…

300g   Radiatore oder andere Pastasorte
500g   Cime di Rapa (auch Broccoli Raab oder Stängelkohl genannt)
4-5      schöne junge Knoblauchzehen geschält und in dünne Scheiben geschnitten
Chiliflocken nach belieben
60 ml  Olivenöl
Salz nach belieben
Parmesan zum servieren

Den Cime di Rapa waschen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden. Ich habe die Länge der Pasta als Mass genommen, bei anderer Pasta kann auch eine etwas andere Länge gut sein, ausprobieren.
Nudelwasser aufsetzen, salzen und die Pasta darin al dente kochen. 2 Minuten vor Ablauf der angegebenen Kochzeit den Cime di Rapa ins kochende Nudelwasser geben und mitkochen.

Zwischenzeitlich in einem kleinen Topf Olivenöl erhitzen, die Knoblauchscheiben und Chiliflocken darin andünsten (ca. 3 Min.), vorsicht nicht zu heiss Knoblauch wird schell bitter, sollte nur goldene Farbe annehmen.

Pasta und Cime di Rapa abschütten und etwas Wasser dabei auffangen. In einer vorgewärmten Schüssel die Nudeln und Cime di Rapa mit dem Öl und etwas Kochwasser gut vermischen und sofort servieren. Frisch geriebener Parmesan ist ein muss dazu. Buon appetito!

Tomaten und Pfirsich Salat

Dieser Salat muss im Sommer gemacht werden,
also jetzt, wenn die Tomaten und Pfirsiche süss und lecker sind!

1 Pfund gemischte (alle Farben) Tomaten
3-4 Weinbergpfirsiche (oder auch andere, hauptsache reif und süss!)
1 Zitrone, Saft ausgepresst
Salz und frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
3 El Olivenöl
1 handvoll zerrupftes Basilikum

Tomaten in Schnitze schneiden, ebenso mit den Pfirsichen verfahren.
In einer schönen Schüssel mischen und Salz, Pfeffer, Saft der Zitrone und das Olivenöl zugeben. Mit dem zerpflückten Basilikum bestreuen und nochmal mischen – vorsicht nicht matschen es soll alles noch schön aussehen, eher „heben“ beim mischen.

Schmeckt genauso gut wie’s klingt… ich hatte geröstetes Pitabrot und Weisswein dazu.

Pasta mit Mangold und Knoblauchchips

Frei nach
smitten
kitchen.com

2 Bündel Mangold, bunte oder weisse Stiele
8-10 junge Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
6 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack
1 Schalotte in dünne Ringe geschnitten
je eine handvoll Korinten, Pinienkerne und schwarze Oliven (mit oder ohne Stein, nach belieben)
400 g Spagetti
etwas frisch geriebeber Käse – Ricotta salata, Pecorino oder Feta zum anrichten

Spagettikochwasser aufsetzen. Pinienkerne in einer trockenen Pfanne kurz anrösten, beiseitestellen. 
Die Mangoldstiele abschneiden und in dünne Streifen schneiden, die Blätter in etwas dickere Streifen schneiden. In einer Pfanne ca 1/2cm Olivenöl erhitzen und die Knoblauchchips bei mittlerer Hitze ausbacken, vorsicht nicht anbrennen lassen, da sie sonst bitter werden. Auf einem Stück Küchenkrepp abtropfen lassen.
In dem noch vorhandenen Olivenöl in der Pfanne jetzt erst die Schalottenscheiben dann die Korinten jeweils eine Minute und dann die Stiele des Mangold ca 5 Minuten andünsten.
Während dessen die Pasta ins gesalzene Wasser und nach Anleitung kochen.
Nun die Blätter zusammenfallen lassen (ca. 5 Minuten) und die Oliven zum heiss werden dazugeben.
Zum servieren mit den Knoblauchchips und dem Käse bestreuen, ein trockener Weisswein passt gut dazu.

Santa Fe Cobb Salad

für 4-6 Personen

Dieser Salat der im Sommer ein ganzes Abendessen bestreitet wurde inspiriert durch einen Besuch bei „Counter Culture“ Cafe in Santa Fe. Ein traditioneller Cobb Salad ist ein Salat, der aus verschiedenen gewürfelten, geschnittenen und geraspelten Zutaten auf einer Platte schön angerichtet serviert wird. Er wurde 1937 von Robert Cobb in L.A. erfunden.

Das Dressing:
100 ml Sonnenblumenöl
30 ml Olivenöl
30 ml Rotweinessig
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
1 TL Dijonsenf
1/2 TL Worchestershire Sauce
1/2 TL Zucker
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Salz und Pfeffer nach Geschmack

in Teig gebackene Zwiebelringe:
4 Zwiebeln in ½ cm Ringe geschnitten und auseinander gezogen
2 Eigelb
40 ml Milch
80 g Mehl
½ TL Salz
ca. 1/2 l Öl zum Ausbacken

andere Salatzutaten:
1 ~ 1½ Köpfe Salat, z.B. Eichblatt-, Kopf-, Radicchio-, Romana-, Lollo Rosso Salat oder entsprechend Rucola, Feldsalat oder was der Markt her gibt, gewaschen und mundgerecht zerteilt

100 g Roquefort oder Fetakäse, gewürfelt oder zerbröselt
2 Tomaten, in dünne Schnitze geschnitten
1 große Karotte, geputzt und mit dem Sparschäler in dünne Längsstreifen geschnitten
1 Maiskolben, Körner mit einem Messer in einer Schüssel geschabt oder eine
kleine Dose Mais
2 dünne Putenschnitzel, kurz in der Pfanne angebräunt und mit Salz und Pfeffer
gewürzt, in Streifen geschnitten
1 rote Chilischote, fein gehackt, nach Geschmack

1 handvoll „spiced nuts“ (siehe Rezept Spiced Nuts)

Zuerst sämtliche Dressingzutaten in einer kleinen Schüssel zum Dressing verarbeiten und beiseite stellen.
Dann den Teig für die Zwiebelringe zusammen rühren während das Öl zum ausbacken hoch erhitzt wird. Die Zwiebelringe durch den Teig ziehen, abtropfen lassen und in das heiße Öl zum frittieren geben, Vorsicht! Heißes Öl kann spritzen! Wenn goldbraun mit einer Siebkelle heraus heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Falls nicht alle Ringe in einer Lage hineinpassen diesen Schritt eventuell mehrmals durchführen.
Eine sehr große Platte oder auch große flache Schüssel mit dem Salatbett auslegen. Alle anderen Salatzutaten dekorativ, z.B. in Streifen auf dem Salatbett verteilen und mit dem Dressing beträufeln. Salat erst am Tisch vorsichtig mischen damit der optische Effekt für alle Esser zu genießen ist. Mit Baguette servieren.

Paella

Dieses Rezept war eines der ersten im Blog. Der alte Einleitungstext lautete so:
War gerade in Spanien und konnte ob der wunderschönen Märkte nicht vermeiden auch mal eine Paella zu machen (Ferienwohnung, Dachterasse – Paella, klingt logisch oder? (das war 2007)

Jetzt, da ich gerade mal wieder durch eine Spanienreise inspiriert wurde eine Paella zu machen, habe ich das alte Rezept (siehe ganz am Ende des Textes das Originalrezept von 2007) etwas aufgepeppt. Bei Paella ist es sogar in Spanien erlaubt seine kreative Freiheit auszuleben, zumindest hat es, ob all der Varianten die es dort gibt, den Anschein.
Auch diesmal habe ich verwendet was der Markt so hergab, allerdings sollte jeder selbst entscheiden welche „Einlagen“ und Zutaten Markt und Budget erlauben, meine Paellavariante ist eine Anregung zum ausprobieren.

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